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von Boomerang Reisen

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Whitsunday Island Schiffstour

Am Hafen von Airlie Beach angekommen, sahen wir schon einige andere Leute, die auch eine Whitsunday Islands Tour machen wollten. Nachdem wir dann geklärt hatten, wer auf welchem Schiff mitfährt, fanden sich die relativ kleinen Gruppen dann einzeln zusammen. Unser  „Tourguide“ kam direkt auf uns zu und erklärte uns, dass gerade noch das Essen und die Ausrüstung auf das Boot gebracht werden und wir dann auch bald auf’s Schiff dürfen.

Während wir uns also noch untereinander kennen lernten, kam schon der Aufruf zum „boarding“. Alle Schuhe ausziehen bitte, denn das braucht man auf dem Schiff nicht.

Als erstes wurden wir von der Crew begrüßt und bekamen leckere Snacks und  belegte Sandwiches. Daraufhin erfolgte eine Einführung, wie man sich auf dem Schiff zu verhalten hat und auf was man achten muss und für die, die einen oder mehrere Tauchgänge machen möchten, gab es auch hierfür eine Einführung.

Kurz darauf ging es aus dem Hafen auf’s offene Meer, vorbei an kleinen, bewaldeten Inseln.

Die Sonne schien und wir genossen das tolle Wetter oben auf dem Deck in Bikini und Badeshorts. Jetzt hatte man das richtige Urlaubsfeeling!

An unserem ersten Stopp konnte man schon direkt Schnorcheln und wer mochte auch Tauchen gehen. Am Anfang ist es etwas komisch, sich in die engen Wetsuites zu zwängen und man muss erst mal schauen, wo Vorne und Hinten ist, aber ist man einmal drin, ist es recht bequem. Nun geht es ab ins Wasser, Taucherbrille auf, Kopf nach unten und Augen auf.

Was wir hier zu sehen bekamen war der Wahnsinn, ganz viele bunte Fische in allen Größen und Formen sowie bunte Korallen in diversen Farben. Als wir wieder aus dem Wasser draußen waren, waren wir doch etwas k.o. und freuten uns über Kaffee und Tee mit Keksen, was schon zum Aufwärmen bereit stand.

Sind alle wieder an Board geht die Fahrt weiter zum ersten Ankerplatz für die Nacht. Nachdem wir uns geduscht und wieder fit gemacht hatten, blieb etwas Zeit zur freien Verfügung, bis es Abendessen gab. Frisch zubereitet und mit Liebe angerichtet wurde alles in Buffet-Form aufgebaut und man durfte es sich schmecken lassen. Nach dem Essen hatte man wieder etwas Zeit zum Quatschen, doch nach einem anstrengenden Tag im Wasser waren wir ziemlich fertig und schon recht früh im Bett. Geschlafen haben wir super, denn das sanfte Schaukeln der Wellen wiegte einen quasi in den Schlaf.

Am nächsten Morgen ging es früh raus, denn das Programm war prall gefüllt. Den ersten Schnorchel- /Tauchgang konnte man direkt in der Bucht machen, in der wir geankert hatten. Danach ging es weiter zum nächsten Spot wo wir schon gespannt waren, was man hier alles entdecken kann. Unter anderem konnten einige von uns Schildkröten sehen, die auch nicht direkt verschwanden sondern neugierig mit ihnen schwammen.

Nach einem so tollen Erlebnis ging es weiter zum Whitehaven Beach, dem bekanntesten Strand der Whitsunday Inseln. Wir fuhren weiter in eine Bucht, von wo aus wir mit dem Beiboot an Land gefahren wurden. Von dort aus brachte unser Guide uns durch den Regenwald zu den Aussichtspunkten, wo natürlich viele tolle Fotos entstanden. Dann ging es endlich runter an den Hauptstrand, wo wir es uns gemütlich machten und ins Wasser gingen. Nach der ersten Erkundung fanden wir uns wieder zusammen, worauf es zu einer Olympiade kam. Wir bauten Pyramiden aus Menschen und machten Schubkarren- und Flossen-Rennen. So verging die Zeit wie im Flug und es wurde bald schon wieder Zeit sich auf den Rückweg zu machen.

Wieder auf dem Schiff angekommen, wurde erst mal geduscht und sich fertig gemacht bevor es dann wieder üppiges Abendessen gab. Ein kleiner Tipp von unserem Guide war, am nächsten Morgen wenn man etwas früher wach sein sollte, doch Deck zu gehen und nach Schildkröten Ausschau zu halten, da diese Bucht bekannt dafür ist, dass dort viele Schildkröten leben und morgens zum Luft holen an die Wasseroberfläche kommen.

Nachdem wir am nächsten Morgen wirklich schon recht früh wach waren, sind wir auf’s Deck und haben tatsächlich einige Schildkröten zu Gesicht bekommen. Auch, wenn man teilweise nur ihre Köpfe sieht (den Panzer sieht man nur ab und zu), war es eine tolle Erfahrung, da es morgens noch sehr ruhig in der Bucht war und man sich fühlt wie am Ende der Welt.

Nach dem Frühstück verließen wir die Bucht wieder und fuhren weiter, diesmal mit dem Hintergedanken, dass die Tour heute Abend schon wieder zu Ende ist. Einen weiteren Stopp gab es, bei dem man zum letzten Mal die Möglichkeit zum Schnorcheln und Tauchen hatte. Ansonsten konnte man den Tag natürlich auch auf dem Schiff in der Sonne genießen. Mit einem Snack (Tortillas mit Käse überbacken und einer Tomatensauce) überbrückten wir die Zeit nach dem Schnorcheln/Tauchen bis zum Mittagessen, was auch heute natürlich wieder üppig ausfiel und frisch zubereitet wurde.

Gegen Nachmittag fuhren wir dann mit neuen Freunden, tollen Erinnerungen und vielen Eindrücken im Gepäck, wieder in den Hafen von Airlie Beach ein. Mit etwas Wehmut verabschiedeten wir uns von der Crew und unseren neu gewonnenen Freunden, aber nicht für lang, da für abends ein Tisch in einer Bar für uns alle reserviert war.

Unser Fazit:

Diese Tour darf bei einem Urlaub an der Ostküste Australiens definitiv nicht fehlen!

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Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 29. Juli 2009 um 10:04 Uhr veröffentlicht und wurde unter Reiseberichte von Nina abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

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